Tonga soa! Das heißt auf Madagassisch Willkommen!

Ich heiße euch auf meiner Homepage willkommen und freue mich, dass Ihr euch für mich und mein Leben auf der Insel Madagaskar im Indischen Ozean interessiert. Mein Name ist Tafita. Eigentlich heiße ich Bertrand Ogilvie Tafitasoa. Aber alle haben mich in Deutschland nur Tafita genannt.  Ich habe ein Jahr in Deutschland als MaZler (Missionar auf Zeit) gearbeitet und lebe seit August 2011 wieder in meiner Heimat. Stöbert auf der Homepage und schreibt mir, was euch aufgefallen ist oder was euch noch interessiert.
Veloma (Tschüss)!
Euer Tafita

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Rundbrief Dezember 2018

„Freunde von Tafita“, c/o Dagmar Feldmann, Borlinghauser Str. 16, 34414 Warburg
Tel: 05642-6617, E-Mail: feldmann.dagmar@t-online.de, http://www.tafita.wordpress.com

 

„Ny hevitry ny marona mahataka-davitra.“ (aus Madagaskar)
„Wenn viele denken, denkt man weiter.“

 

Warburg-Bonenburg, den 6.12.2018

Liebe Freunde und Freundinnen,

voller Freude darf ich mitteilen, dass wir am 13.10.2018 den Verein „Santatra – Partnerschaft mit Menschen in Madagaskar“ mit 15 Mitgliedern gegründet haben. Der Honorarkonsul Madagaskars für NRW und Hessen hat unsere Gründungsversammlung besucht und einige Hintergründe zur Situation in Tafitas Heimat erläutert.
Zur Vorsitzenden wurde ich gewählt, Stellvertreter sind Max Hofstetter und Thierry Mahafary, Schatzmeisterin ist Maria Hartmann. Eine erste Vorstandssitzung hatten wir am 25.11. in Köln.
Inzwischen ist die Bestätigung des Vereins durch das Finanzamt abgeschlossen und wir sind als gemeinnützig anerkannt. Die Eintragung ins Vereinsregister ist beantragt, wird aber noch etwas dauern.
Somit werden die „Freunde von Tafita“ bald Geschichte sein. Aufgrund des sehr niedrig festgelegten Mitgliedsbeitrags bei Santatra (12 Euro jährlich) hoffen wir jedoch, dass sehr viele von euch/Ihnen Mitglied im neuen Verein werden. Diesbezüglich werde ich mit dem nächsten Rundbrief hoffentlich die Aufnahmeanträge versenden können.
Thierry und Max kümmern sich eifrig um einen neuen Internetauftritt. Sobald dieser fertig und online abrufbar ist, werden wir darüber informieren.
Die nächste Jahreshauptversammlung ist für Samstag, den 9. März 2019 geplant. Gerne würden wir den Einstieg in die JHV in einer Kaffeerösterei machen. Mal sehen.
In Zukunft wollen wir verstärkt versuchen, die bei den Bauerngruppen erzeugten Produkte (vor allen Dingen Kaffee, Pfeffer, Gewürznelken, Ananas) auch in Deutschland bekannt zu machen. Dazu möchten wir eine Arbeitsgruppe „Faire Vermarktung“ ins Leben rufen. Wer Lust hat, dabei mitzumachen oder einfach Ideen, Adressen, Ansprechpartner mitteilen möchte, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen.

In Madagaskar wird es am 19.12.2018 Stichwahlen um das Präsidentenamt geben. Der bisherige Staatspräsident Hery Rajaonarimampianina ist abgewählt. Es stehen sich die ehemaligen Präsidenten Andry Rajoelina (er hat 2009 geputscht und war vier Jahre im Amt) und Marc Ravalomanana (er wurde 2009 weggeputscht) gegenüber. Hoffen wir, dass es nicht zu Ausschreitungen kommen wird und dass der zukünftige Präsident die Situation der einfachen Menschen spürbar verbessern wird. Vor allen Dingen müssen Korruption und Gewalt ein Ende haben!

Aus Madagaskar schreiben Tafita und Richard am 8.12.2018

Par rapport à la répartition du projet dans l’année, on va opter l’année calendaire c’est-à-dire on va commencer l’année à partir de janvier 2019 jusqu’au décembre 2019, alors on va essayer de vous présenterun nouveau projet qui pourrait y avoir une amélioration sur nos activités qu’on va mener (petit élevage aviculture de race locale adapter au contexte local, dès qu’il sera disponible vers mi-décembre 2018, on va vous envoyer.
On vous remercie pour tous les efforts que vous avez déployés pour nous soutenir surtout pour la nouvelle association qui nous soutien, et veuillez transmettre tous nos remerciements
Pour la situation actuelle sur les moyens de déplacement, serait-il possible de nous prévoir un budget pour un nouveau moto ? car il est déjà vieux. La moto honda 125 semi cross pas la même forme que ceux du diocèse vert est d´environ 9.000.000 d´ariary (2500 euro) avec les différentes kits et frais. Pour la vieille moto on va la revendre mais on n´a pas encore de prix.

Auf Deutsch: Wir werden das Projektjahr an das Kalenderjahr anpassen (Anmerkung: Dies war eine Anfrage von uns, um die Abrechnungen zu erleichtern. Bisher liefen die Projekte meistens vom 1.4. – 31.3.). Das neue Projekt wird eine Verbesserung unserer Aktivitäten beinhalten, Kleinvieh, Bienenzucht mit lokalen an die hiesigen Verhältnisse angepassten Rassen. Sobald wie möglich werden wir die Unterlagen schicken.
Wir danken euch allen für die Anstrengungen, die ihr unternommen habt, um uns zu helfen, insbesondere der neue Verein, der uns unterstützt. Bitte gib all unseren Dank weiter.
Wird es möglich sein, im Budget auch ein neues Motorrad einzuplanen? Das andere ist schon alt. Das Motorrad Honda 125 Halbcross kostet ungefähr 9.000.000 Ariary (2500 Euro) incl. Zubehör und Fracht. Das alte Motorrad werden wir verkaufen, aber wir haben noch nicht den Preis.

Allen, die sich auch in diesem Jahr durch eine Spende, durch aktives Mittun oder auch einfach durch ihr Interesse mit Tafita und seinem Projekt verbunden zeigten, sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gesagt.

Allen wünsche ich im Namen des Vorstands von Santatra Deutschland und im Namen von Santatra Madagaskar eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr 2019!

„Mirary Krismasy sambatra sy taonao vaovao feno fifaliana sy fahasambarana ho antsika rehetra!“

Ihre/Eure Dagmar Feldmann

Spenden nehmen wir dankbar entgegen. Eine Spendenbescheinigung wird ausgestellt.
Kontoinhaber ILD (Internationaler ländlicher Entwicklungsdienst)
IBAN: DE04 4006 0265 0003 5502 22, BIC: GENODEM1DKM

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Pressebericht: Verein Santatra gegündet

Pressebericht

Verein „Santatra – Partnerschaft mit den Menschen in Madagaskar“ gegründet

Am vergangenen Samstag wurde in Solingen ein neuer Verein gegründet, der die vor sechs Jahren entstandene Initiative „Freunde von Tafita“ übernehmen wird.

Tafitasoa Bertrand Ogilvie war 2010/2011 für ein Jahr als Missionar auf Zeit in Deutschland, genauer gesagt in der Erzdiözese Paderborn auf dem Jugendbauernhof Hardehausen. Seit seiner Rückkehr im August 2011 arbeitet er im Bereich Umweltschutz, Landwirtschaft und Ernährungssicherheit. Im Jahr 2016 hat Tafita mit vier anderen Madagassen ein Projekt im Raum Farafangana an der Ostküste gegründet. Dieses Projekt trägt den Namen Santatra. Mittlerweile hat das Team um Tafita 102 Bauernfamilien in fünf Gruppen organisiert. In Baumschulen werden verschiedenste Pflanzen vorgezogen, vor allen Dingen Kaffeesträucher, Gewürznelkenbäumchen, Pfeffer, Gemüsesetzlinge etc. Zum einen wird die Ernährungssituation der Familien verbessert aber auch die Einkommenslage. Ein Teil des Gemüses wird auf den lokalen Märkten verkauft und auch die ersten Kaffeebohnen konnten bereits geerntet werden. Mindestens genauso wichtig sind die Maßnahmen gegen Bodenerosion, damit die Erde nicht noch weiter durch Wasser und Wind weggetragen wird. Die Familien werden zu effektiveren Anbaumethoden beraten und geschult. Durch Gemeinschaftsaktionen wird die Solidarität untereinander gestärkt.

Durch Spenden aus Deutschland wird der größte Teil der Personal- und Sachkosten getragen. Auch kann über Pflanzenverkauf vor Ort schon ein kleiner Teil finanziert werden.

In Solingen sprach zunächst seine Exzellenz der Honorarkonsul der Republik Madagaskar in NRW und Hessen, Lutz Pollmann ein Grußwort und berichtete über die Lage in Madagaskar. Nach Informationen zur aktuellen Situation des Projekts stimmten die 15 Anwesenden über den Satzungsentwurf ab und wählten aus ihrer Mitte Dagmar Feldmann aus Warburg-Bonenburg zur 1. Vorsitzenden. Zu ihren Stellvertretern wurden Thierry Mahafary aus Köln und Max Hofstetter aus Bonn gewählt. Schatzmeisterin wurde Maria Hartmann aus Kaarst.

Nähere Informationen gibt es unter https://tafita.wordpress.com/

V.i.S.d.P. Dagmar Feldmann, Borlinghauser Str. 16, 34414 Warburg, Tel: 05642-6617

 

Fotos:

  • Die Gründungsmitglieder des Vereins Santatra:

 

 

 

 

  • Die Vorstandsmitglieder:

 

 

 

 

(von links: Maria Hartmann, Max Hofstetter, Thierry Mahafary und Dagmar Feldmann).

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Rundbrief September 2018

„Freunde von Tafita“, c/o Dagmar Feldmann, Borlinghauser Str. 16, 34414 Warburg

Tel: 05642-6617, E-Mail: feldmann.dagmar@t-online.de, www.tafita.wordpress.com

 

„Hoffnung ist der Anker der Welt.“ (aus Zaire)

 

Warburg-Bonenburg, den 6.9.2018

 

Liebe Freunde und Freundinnen,

mit diesem Rundbrief lade ich herzlich zur Vereinsgründung am Samstag, den 13.10.2018 in den Vogelpark Solingen ein. Mit dem Verein verbinde ich die große Hoffnung, die Arbeit für die Menschen und die Natur in Madagaskar auf ein breiteres, solides Fundament zu stellen. Seien Sie dabei!

Wir beginnen um 11 Uhr mit einer Führung durch den Vogelpark, dann gibt es ein kleines Mittagessen und ab 13 Uhr beginnt die Gründungsversammlung. Die Versammlung wird bis 17 Uhr beendet sein. Die vorläufige Tagesordnung befindet sich im Anhang.

Der Honorarkonsul für Madagaskar in Düsseldorf, Herr Lutz Pollmann, ist angefragt, ein Grußwort zu sprechen.

Wer sich bis zum 6.10. schriftlich (per Mail oder Brief) anmeldet, bekommt den Satzungs-entwurf zugeschickt.

Ich freue mich auf zahlreiche Anmeldungen!!!

Gerne können auch Gäste zu der Versammlung dazu kommen.

Mit zwei Aktionen konnten wir in den letzten beiden Monaten unser Spendenkonto ein wenig aufbessern: Beim offenen Garten hier in Bonenburg haben wir rund 600 Euro eingenommen, beim Hoffest auf dem Lammertzhof in Kaarst konnten wir für 250 Euro Artikel aus Madagaskar verkaufen und eine Reihe von Menschen über Madagaskar und speziell über Tafitas Projekt Santatra informieren.

Wer Gewürze haben möchte, melde sich bitte bei mir. Derzeit kann ich Zimt, Gewürznelken und schwarzen Pfeffer anbieten. Außerdem haben wir eine ganze Reihe von kunstgewerb-lichen Sachen, die z.T. in Ambalavao von Schülern hergestellt wurden (Kettenanhänger in Form von Holzgitarren, gewebte Schals bzw. Tischläufer).

In Madagaskar sind die Vorbereitungen für die Präsidentschaftswahlen im November in vollem Gange. Hoffen wir, dass es nicht zu Ausschreitungen kommen wird und dass endlich die Spitzenpolitiker vor Ort Politik für ihr Volk machen und nicht nur die eigenen Taschen füllen.

Anne, die ein Jahr in Ambalavao gearbeitet hat, ist im August zurückgekehrt. Seit wenigen Tagen ist ihr Nachfolger Franz in Madagaskar. Leider ist der Schulbeginn auf den 9.11. festgelegt worden, was dazu führt, dass die Schulträger in große finanzielle Schwierigkeiten geraten. In den Ferien brauchen die Schüler kein Schulgeld zu bezahlen. Die Lehrer haben jedoch Anspruch auf Lohn.

In Deutschland machen derzeit die ehemaligen MaZ Olivia und Odile eine Ausbildung im Pflege-bereich. Sr. Georgine macht ein erneutes MaZ-Jahr auf der Hegge und Henri hat im August mit dem MaZ-Dienst auf dem Jugendbauernhof in Hardehausen begonnen.

Ich bin froh und dankbar, dass durch die jungen Leute die Partnerschaft zwischen beiden Ländern immer intensiver wird. Alleine die Kenntnis der jeweils anderen Sprache ist sehr nützlich für die Verständigung, mehr aber noch die Kenntnis der jeweils anderen Kultur.

In der Hoffnung viele von Ihnen  und Euch am 13.10. in Solingen zu begrüßen, verbleibe ich

 

Ihre/Eure         Dagmar Feldmann

 

Spenden nehmen wir dankbar entgegen. Eine Spendenbescheinigung wird ausgestellt.

Kontoinhaber ILD (Internationaler ländlicher Entwicklungsdienst)

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Vorläufige Tagesordnung für die Gründungsversammlung am 13. 10. 2018 von 11:00 h – 17:00

Geplanter Verein „Santatra“

Tagungsraum: Der Luchsbau im Solinger Vogel- und Tierpark, Hermann-Löns-Weg . 71, 42697 Solingen

11:00 Uhr: Führung durch den Solinger Vogel und Tierpark

12:00-13:00 Uhr:  Kleiner Imbiss

13:00 Uhr Eröffnung der Versammlung:

  1. Bericht aus Madagaskar – Worum geht es bei dem neu zu gründenden Verein Santatra? Ziele und Aufgaben
  2. Wahl eines Protokollführers
  3. Abstimmung über die Tagesordnung
  4. Beratung und Abstimmung über die Vereinssatzung
  5. Wahl der Vorstandsmitglieder
  6. Wahl der Kassenprüfer
  7. Abstimmung über Mitgliedsbeiträge
  8. Finanzfragen
  9. Geplante Aktivitäten 2018/2019

17:00 Uhr: Ende der Versammlung

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Rundbrief Juni 2018

„Freunde von Tafita“, c/o Dagmar Feldmann, Borlinghauser Str. 16, 34414 Warburg

Tel: 05642-6617, E-Mail: feldmann.dagmar@t-online.de, www.tafita.wordpress.com

 

Warburg-Bonenburg, den 27.6.2018

 

 

Liebe Freunde und Freundinnen,

 

als erstes möchte ich auf zwei wichtige Termine aufmerksam machen:

Am Sonntag, den 8.7.2018 ist von 14 bis 18 Uhr mein Garten geöffnet. Es werden Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke gegen eine Spende für Tafitas Projekt angeboten. Außerdem gibt es einige Waren aus Madagaskar zu kaufen. Ab 16 Uhr werde ich zusammen mit der Autorin Ulrike Siegel und meinem Mann sowie unserem Sohn Peter aus dem Buch „Der Bauer und das liebe Vieh“ vorlesen. Anschließend kann der Kuhstall besichtigt werden. HERZLICHE EINLADUNG!

 

Am Samstag, den 13.10.2018 möchten wir endlich die informelle Arbeit für das Projekt Santatra, aber auch für eventuelle andere Projekte sowie für die Arbeit der Missionare auf Zeit in einen formellen Rahmen bringen: Wir gründen einen Verein! Bitte merken Sie sich diesen wichtigen Termin vor. Die genaue Uhrzeit und der Ort teile ich rechtzeitig mit.

 

Und nun eine große Neuigkeit aus Madagaskar: Am 13. Mai wurde Fitiavana geboren! Das bedeutet Liebe. Es ist das zweite Kind von Tafita und Sidonie und es ist ein Junge.

 

Und im Projekt? Im Zwischenbericht 10/17 – 3/18 schreiben Tafita und Richard, dass weiterhin die Produktion junger Pflanzen und die Unterhaltung der Pflanzungen großen Raum einnehmen. Durch den Verkauf von 4200 Kaffeejungpflanzen sowie 1900 kleinen Nelkensetzlingen sowie 450 energiesparenden Öfen konnten immerhin rund 1600 Euro im Projekt selbst erwirtschaftet werden!

Eine weitere Anbaufläche ganz in der Nähe von Tafitas Haus konnte erworben werden.

Der weitere organisatorische und strukturelle Ausbau der Bauerngruppen ist eine wichtige Aufgabe. Langfristig soll eine Genossenschaft gegründet werden, die nicht nur den Anbau sondern auch die Vermarktung bündelt.

Schwierigkeiten entstanden durch eine lange Trockenheit und dann durch Überschwemmungen im Gefolge des Zyklons ENAWO.

 

Für die weitere Arbeit von April bis Oktober 2018 habe ich eine Rate von 7000 Euro überwiesen. Die gleiche Summe benötigen wir im Oktober für die dann kommenden 6 Monate. Noch fehlen rund 4000 Euro, aber bisher haben wir noch in jedem Jahr die erforderlichen Finanzmittel zusammen bekommen. Also: Wer noch Geld übrig hat oder einfach mal auf andere Ausgaben verzichten will:

IBAN: DE04 4006 0265 0003 5502 22, BIC: GENODEM1DKM, Kontoinhaber ILD (Internationaler ländlicher Entwicklungsdienst)

Mit einem Jahresbudget von etwa 14.000 Euro schaffen wir fünf feste Arbeitsplätze in Madagaskar, diverse Einkommensmöglichkeiten für Tagelöhner, kurzfristige und dauerhafte Perspektiven für rund 100 Bauernfamilien, Nahrungsmittel für diese Familien und für die lokalen Märkte und schaffen Nachfrage, die wiederum anderen Arbeit und Einkommen ermöglicht! Ist das nicht großartig?!

Herzliche Grüße

 

Ihre/Eure          Dagmar Feldmann

 

Und noch etwas ganz Wichtiges:

Am 25.5.2018 ist die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten, die die Verarbeitung persönlicher Daten u. a. bei Vereinen auf europäischer Ebene vereinheitlicht.

Derzeit versende ich ca. 4-6 Mal im Jahr Informationen zu Madagaskar. Ihre/eure Adressen werden nur zu dem erwähnten Zweck verwendet und keinesfalls an andere Verbände, Organisationen oder Firmen weitergeleitet.

Aufgrund der DSGVO-Vorgaben bitte ich Sie/euch herzlich, mir baldmöglichst mitzuteilen, wenn Sie mit einer Datenspeicherung nicht einverstanden sind. Ihre Adresse wird dann aus dem Verteiler gelöscht.

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Pressebericht: Erzbischof aus Madagaskar zu Besuch in Bonenburg und Hardehausen

Pressebericht: Erzbischof aus Madagaskar zu Besuch in Bonenburg und Hardehausen

 

Vom 17. bis 18. Februar war Erzbischof Marc Benjamin Ramaroson aus Madagaskar zum dritten Mal zu  Besuch im Warburger Land. Anlass genug für einige junge Madagassen, die in Deutschland leben, und einige Deutsche, die bereits in Madagaskar waren, ebenfalls zu kommen und Informationen und Ideen auszutauschen. Zweimal feierte Bischof Benjamin die heilige Messe und zwar in der Bonenburger Pfarrkirche mit Pastor Gerhard Pieper und in der Klosterkirche Hardehausen mit dem Leiter des Jugendhauses Stephan Schröder. Dabei sprach er in seiner Predigt über den Sinn der Fastenzeit, in der die Menschen aufgerufen seien, das Böse durch das Gute zu überwinden und sich dabei von Gott stärken zu lassen. Ganz konkret erläuterte er die Herausforderungen vor denen seine Diözese Antsiranana (auch Diego genannt) im Norden von Madagaskar steht: Bildung, Gesundheit, Umweltschutz, Laien stärken, Familie und Jugend. „Ohne Bildung findet keine Entwicklung statt. Daher bietet die Kirche in ihren Schulen Bildung im umfassenden Sinne und auf hohem Niveau an.“, so der Erzbischof. Das Erzbistum Paderborn habe gerade erst eine Schule in einer entlegenen Gegend seiner Diözese finanziert. Gesundheit beginne zunächst bei hygienischen Bedingungen und daher sei Brunnenbau auch schon Gesundheitsfürsorge. Viele Kinder sterben, weil sie keinen Zugang zu sauberem Wasser haben. Die Kirche errichte „im Busch“ eine Reihe von Basisgesundheitsstationen, damit möglichst viele Menschen im Krankheitsfalle behandelt werden können. Mit dem Projekt „Grüne Diözese“ sollen der Umweltschutz und die Bewahrung des reichhaltigen Naturerbes unterstützt werden. Im Bistum Antsiranana gibt es noch große zusammenhängende Regenwälder, die aber durch Buschfeuer sowie illegalen Holzexport gefährdet sind. Der Bischof lud ein, am 15. April zur Seligsprechung von Lucien Botovasoa nach Madagaskar zu kommen. Ganz bewusst werde ein „Laie“ selig gesprochen, der für seinen Glauben sein Leben geopfert hat. Die gesamte Pastoral hat Bischof Benjamin auf die Familie und Jugend ausgerichtet, denn die Familien seien „Kirche im Kleinen“, hier wachse der Glauben. „Mein großer Wunsch ist es, dass die jetzige Generation eine Generation der Aufbauenden und nicht der Zerstörenden sein wird.“, schloss der Bischof jeweils seine Predigt in Bonenburg und in Hardehausen und dankte für die großherzige Unterstützung durch die Menschen im Erzbistum Paderborn. Die Gottesdienstbesucherinnen und –besucher zeigten sich begeistert und spendeten im Rahmen einer Türkollekte jeweils mehr als 500 Euro für die Arbeit in Madagaskar.

Die Partnerschaft zwischen den Bistümern besteht inzwischen seit dem Jahr 2010, als sich Weihbischof König und Bischof Benjamin bei einer deutsch-afrikanischen Bischofskonferenz in München kennen lernten. Damals war der erste Missionar auf Zeit aus Madagaskar, Tafitasoa Bertrand Ogilvie, auf dem Jugendbauernhof in Hardehausen beschäftigt. Nach seiner Rückkehr begann er mit Bischof Benjamin für die Grüne Diözese zu arbeiten. Im letzten Sommer war eine kleine Delegation zu Besuch in Madagaskar und konnte sich von den vielen Nöten der Madagassen aber auch von der bewundernswerten Lebensfreude und der einzigartigen Natur ein Bild machen. Es wurden bereits einige Projekte in Madagaskar unterstützt. Der Austausch von jungen Leuten hält bis heute an und soll langfristig die Beziehungen beider Länder weiter stärken.

 

Diözesanjugendpfarrer Stephan Schröder begrüßt Erzbischof Marc Benjamin Ramaroson in der neuen Kirche in Hardehausen. Als Dolmetscherin fungiert Dagmar Feldmann aus Bonenburg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dagmar Feldmann, Borlinghauser Str. 16, 34414, Warburg-Bonenburg, Tel: 05642-6617

 

 

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